Gute Stimmung mal 3

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Die Ukulele stammt ursprünglich aus Hawaii als eine Weiterentwicklung der portugiesischen Braguinha oder auch der Cavaquinho. Hier kann man hören wie schrecklich sie klingt. Die Hawaiianer erkannten das schnell und haben einige Verbesserungen daran vorgenommen und nannten sie danach Ukulele. Hier kann man hören wie schön sie klingt. Und weil sie jetzt so schön klingt, gab es in den letzten knapp 130 Jahren auch kaum mehr großartige Veränderungen. Es kamen einige neuen Größen hinzu, die Konzert-, Tenor- und die Baritonukulele, insgesamt jedoch wurde die Bauweise nicht mehr verändert. Das bezieht sich nicht nur auf den Corpus und die Maße, sondern auch auf die Mechaniken mit denen man die Saiten stimmt. Das Stimmen der Ukulele ist daher ein bisschen knifflig, denn diese Mechaniken haben eine 1 zu 1 Übersetzung. Das heißt, die kleinste Drehung bewirkt eine erhebliche Tonänderung und so kann das Stimmen der Ukulele schonmal ein bis zwei Minuten dauern. Auf der Bühne ist das dann häufig etwas schwierig, denn aufgrund der Scheinwerfer und der Temperaturen verstimmt sich das Instrument sehr schnell. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen meine eigentlich sehr schönen orangenen – aber einfachen – Mechaniken von Koaloha gegen moderne Mechaniken mit Getriebe von Gotoh auszutauschen. Jetzt ist die Ukulele mit einer Übersetzung von 1 zu 4 sehr einfach zu stimmen und auch während eines Konzertes wird es keine schiefen Töne geben – sofern ich mich nicht verspiele. Es gibt also ab jetzt nicht nur gute Stimmung auf und vor der Bühne, sondern auch auf der Ukulele, hurra !

Ihr könnt Euch gerne selbst davon überzeugen und zwar entweder am 19.3. im Dantras oder aber am 23.4. im Sorrentina.

 

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